Freitag, 28. April 2017

Paper Princess - Die Versuchung - Erin Watt



Infos zum Buch
Titel:Paper Princess - Die Versuchung 
Autorin:Erin Watt
Verlag:Pieper 
ISBN:978-3-492-06071-4
Seitenzahl:384 Seiten





Inhalt: Ella Harper ist nicht gerade das nette Mädchen von nebenan, denn sie ist minderjährig,hat kaum Geld und hat die Hoffnung aufgegeben, dass vielleicht doch noch ein Wunder geschieht.
Ihr Geld verdient sie illegaler weise mit dem Strippen und kommt gerade so über die Runden.
Bis eines Tages ein geheimnisvoller Mann namens Callum Royal in den Stripclub kommt, der ausgibt ihr Vormund zu sein und von dort an ändert sich alles...

Das Cover: Nachdem ich einen Post gesehen habe, dass die Kronen, die auf dem Cover abgebildet sind, aussehen, wie Hinterteile und ein Intimbereich einer Frau kann ich dieses Cover nicht mehr wirklich ernst nehmen. 
Da ich die Englische Version des Buches habe, fehlt mir hier leider der Glitzer, das Schimmern, welches so weit ich weiß, auf dem deutschen Cover enthalten ist.

Die Charaktere: Manchmal bin ich nicht wirklich mit Ella und ihrer Sicht zur ganzen Lage  zurechtgekommen. 
Denn in manchen Situationen verhielt sie sich wie ein Kind, dass etwas will aber zu schüchtern ist es zu sagen und dann sagt sie es und zieht ihr Verlangen wieder zurück.Das ging mir wirklich auf den Geist.
Und anstatt ihre Probleme offen und ehrlich anzusprechen machte sie andere Sachen, wie z.B. sich einen Job suchen, um den Menschen in ihrer Umgebung aus dem Weg zu gehen.
Reed ging mir mit seinem 0815-Ich-Bin-Ein-Bad-Boy-Und-Alles-Tanzt-Nach-Meiner-Pfeife-Gehabe dermaßen auf den Keks, dass ich den Kerl am liebsten mal geschüttelt hätte.
Callum ist auch ein Charakter, der sehr speziell ist , denn sein Alkoholkonsum, der einfach mal unter den Tisch gekehrt wird und als normal behandelt wird, denn anscheinend hat jede erfolgreiche Person ein Alkohol oder Drogen Problem.
Brooke ist dann noch so eine andere Sache, ich fand von Anfang an, dass sie wirkt wie eine Sekretärin, die sich an ihren Chef ran macht.
Er ist eigentlich, der kümmernde Vater aber seine Kinder sehen es nicht ein. An sich ist das ein Fall für einen Familientherapeuten.
Die Zwillinge und ihr Teilen von Freundinnen sind mir nicht wirklich nahe gegangen, denn man bekommt auch nicht wirklich viel von ihnen mit genauso, wie von Gideon.
Easton hingegen ist mein Liebling. Er erinnert mich irgendwie an einen niedlichen kleinen Jungen, der zu schnell erwachsen werden musste, aber eigentlich immer noch nach einer Person sucht, zu der er aufsehen darf.


Der Schreibstil: Ich habe das Buch ja auf Englisch gelesen und ich bin der englischen Sprache fließend mächtig und liebe sie , aber dieses Buch war teilweise so verwirrend, dass ich manche Absätze doppelt lesen musste.
Ich denke, das liegt daran, dass der Schreibstil sehr modern und jugendlich ist, überfliege ich den Text einfach nur unheimlich schnell, anstatt ihn richtig zu lesen.


Die Geschichte: Ja was soll ich schon sagen. Es hat mich überrascht, dass nicht durchweg gevögelt wurde, dass ist aber auch das einzige. 
Es ist nun mal, was es ist und dieses Buch ist kein literarisches Meisterwerk. Die Geschichte ist recht einfach gestrickt und es gibt hier und da mal schockierende Wendungen, die manche eventuell überraschen.


Meine Meinung:Oftmals habe ich gedacht, ich wäre in der Welt der "Rich Kids of Instagram" und "Keeping up with the Kardashians" gefangen, denn an sich ist dieser Roman eine Soap-Opera, der feinsten Sorte. An sich haben die Royal Brüder noch gar nichts in ihrem Leben erreicht und doch denken sie, sie wären die größten.
Dass ihr Vater, die ganze Arbeit macht und die Jungs noch nicht mal dankbar sind für, dass was sie haben und wie sie leben, ist mir nicht wirklich verständlich.

Außerdem fand ich manche Aktionen, wie den Schritt in das Gesicht einer anderen Person reiben nicht gerade anziehen und "unwiderstehlich". Ich glaube, ich würde Personen wie diesen eher eine ordentliche Schelle geben, anstatt sabbernd hinter ihnen herzulaufen.

Außerdem werden Themen wie Alkoholismus nicht wirklich aufgegriffen und wie oben schon gesagt schlichtweg als normal angesehen.
Die Debatte zum Buch über Sexismus kann ich absolut verstehen, aber ich rege mich nicht darüber auf, wie andere es tun, denn das Buch ist nun mal Fiktion und es hat mich unterhalten.

Fazit: Es ist nicht durchgehend schlecht, denn es ist eines dieser Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann, aber andererseits ist es auch nicht gut. Es ist eigentlich ja nur okay, aber trotzdem werde ich Teil 2 lesen (der liegt genauso, wie Teil 3 auch schon hier) 

⭐⭐⭐ von 🟔⭐⭐⭐⭐⭐

1 Kommentar:

  1. Hallo Alicia,
    jetzt habe ich auch deine erste Rezension zu der Reihe entdeckt :o) Ich gebe dir Recht: Kritisch sollte man das Buch nicht sehen. Gerade was die erotischen Szenen angeht, aber auch die Tatsache, dass fast alles mit Gewalt gelöst wird. Definitiv nichts, woran man sich ein Vorbild nehmen sollte. Es ist ein Buch, was unterhalten soll und das schafft es meiner Meinung auch sehr gut. :o)

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

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